vor dem ende geht etwas zuende (2016)

Performance und Videoinstallation.

Antrieb der Arbeit ist die Frage nach dem Ende des Selbstverständnisses einer durch die Sprache definierten Gesellschaft. Moritz von Schurer liest aus einigen Bücherstapeln, die sich mit gesellschaftlichen Fragen beschäftigen und notiert mit einem Federhalter einzelne Sätze auf Postkarten, die er im Raum verteilt und die von Besuchern gelesen und mitgenommen werden können. Parallel wird ein Video im Loop auf einem Monitor gezeigt, in welchem einige der Sätze von einer Schauspielerin in einer alten Maschinenhalle gesprochen werden.

Die Arbeit oszilliert zwischen den im Video ausgesprochenen und vom schweigenden Performer auf Postkarten geschriebenen Zitaten soziologischer und philosophischer Kulturkritiken.

Konzeption/Performance/Video: Moritz von Schurer
Spiel: Sabrina Tannen

 

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