Arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid (2017)

Theatrales Panoptikum zu einem umkämpften Begriff.

Die Beforschung von zwischenmenschlichen Prozessen in Bezug auf Haben, Wollen, Sein und Müssen.  Im Generellen geht es um den Menschen, im Speziellen auch. Wir wissen darüber nicht genug, um als Experten bei Talkshows zu diskutieren und auch nicht genug, um eine Vortragsreihe zu veranstalten und wir haben versucht, ein Buch zu schreiben, aber wir wollen die Sache anders angehen. Wir wollen lieber von den Dingen ausgehen, die wir aus uns selbst heraus dazu sagen können. Und wir können sagen, dass wir im Großen und Ganzen eher wütend sind darauf, wie es so läuft. Aber wir sind uns auch nicht ganz sicher, ob es stimmt, wenn wir sagen, dass es unserer Meinung nach irgendwie alles falsch läuft.

Es herrsche Gerechtigkeit, möge auch die Welt darüber zugrunde gehen!

Inszenierung/Texte: Korbinian Schmidt, Franz-Xaver Mayr
Dramaturgie/Texte: Moritz von Schurer
Video: Nela Pichl
Maske: Inge Schra
Regieassistenz: Sarah Maringer
Bühnenbildassistenz: Johanna Mitulla
Es spielen: Nehle Breer, Karola Niederhuber, Nils Rovira-Muñoz, Amerlingchor

Eine Koproduktion mit Theater Drachengasse, gefördert durch die Kulturabteilung des Magistrats der Stadt Wien.

 

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